Die Bedeutung der englischen Sprache in der heutigen Zeit
Im Zuge der Globalisierung hat Englisch sich zur Weltsprache entwickelt, was nicht zuletzt auf die politische und ökonomische Stellung der USA zurückzuführen ist. Während Englisch in 30 Staaten sowie 8 Überseeterritorien Großbritanniens die alleinige Amtssprache ist, nimmt es in weiteren 25 Ländern den Rang einer gleichberechtigten Amtssprache ein. Darüber hinaus ist Englisch die offizielle Sprache einer Reihe wichtiger Organisationen und Staatenbünde wie z.B. der Vereinten Nationen, der Europäischen Union, der Afrikanischen Union sowie der Organisation Amerikanischer Staaten. In einigen Ländern Afrikas und Asiens ist Englisch wenngleich keine Amtssprache, so doch die Bildungs-und Geschäfts- bzw. Verkehrssprache. Die Zahl der englischen Muttersprachler wird heute auf etwa 340 Millionen geschätzt. Für weitere 170 Millionen Menschen weltweit ist Englisch die Zweitsprache. Demgegenüber stehen zwar 880 Millionen Menschen, die des Mandarin, also Hochchinesisch, mächtig sind, doch handelt es sich bei diesen vorrangig um Muttersprachler. Als Zweit-oder Fremdsprache hingegen ist Mandarin bislang kaum verbreitet, während Englisch aber in vielen Ländern rund um den Globus als erste oder zweite Fremdsprache an Schulen gelehrt wird. Die Zahl der Menschen, die Englisch als Fremdsprache mehr oder minder gut beherrschen, wird auf etwa 750 Millionen bis zu einer Milliarde geschätzt. Eine besondere Rolle kommt der englischen Sprache im Bereich des Welthandels zu, was darin begründet liegt, dass zunächst das Britische Imperium zur führenden Wirtschaftsmacht aufgestiegen war, bevor im 20. Jahrhundert die Vereinigten Staaten diese Rolle übernahmen. Insbesondere beim Handel an den Finanzmärkten gilt Englisch als die mit Abstand wichtigste Geschäftssprache. Im Zuge der weltweiten Verbreitung des Internets, ist Englisch auch im Bereich der elektronischen Kommunikation zur führenden Sprache avanciert. Geschätzte 80 Prozent aller Informationen, die sich dem Internet entnehmen lassen, sind auf Englisch verfasst und weit über 40 Prozent aller Internetnutzer sind englischsprachig.
Ohne Zweifel ist Englisch die führende Weltsprache der Gegenwart, doch darüber, ob es auch die der Zukunft sein wird, sind Experten sich uneinig. Während die einen der englischen Sprache über kurz oder lang einen Bedeutungsverlust prognostizieren, vertreten andere die Ansicht, dass der Weltsprache Englisch keinerlei Gefahr drohe. Einige der Linguisten, die einen Bedeutungsverlust des Englischen voraussehen, führen das historische Beispiel Latein an Die einstige Weltsprache gilt heute als tot und dem Englischen könne es irgendwann ähnlich ergehen, so glaubt mancher Linguist, wie z.B. der britische Wissenschaftler Nicholas Ostler. Der nordirische Wissenschaftler David Crystal hält dagegen, dass die Welt sich zu sehr verändert habe und die Vergangenheit demzufolge nicht als Vergleich tauge. Auch in der Frage, ob die Möglichkeit bestehe, dass Englisch als Weltsprache z.B. von Chinesisch abgelöst werden könne, herrscht Uneinigkeit unter Experten. Während die einen glauben, der wirtschaftliche Aufstieg Chinas ebne den Weg für eine Weltsprache Chinesisch, sind andere der Meinung, Chinesisch sei schlichtweg zu kompliziert, um sich als Weltsprache zu etablieren.
Grammatik
Nachrichten
Zwei seltene russisch-sibirische Uhus wurden im Woodlands Familienpark nahe Dartmouth in Devon geboren und haben somit die Zahl ihrer Artgenossen im gesamten Land auf elf erhöht.
Wie Parkmitarbeiter berichteten, waren die Eltern der jungen Uhus sehr aufgeregt als diese schlüpften. Die Geburt der Jungtiere weckte bei Mutter und Vater auch sogleich einen Beschützerinstinkt.
Die kleinen Uhus, Bruder und Schwester, werden nun von zwei Falknern des Parkes aufgezogen. [Weiter]